Der Staatspreis

DIE VERLEIHUNG DES STAATSPREISES FAMILIE & BERUF 2018

Die Preisträger/innen 2018 mit Bundesministerin Dr. Juliane Bogner-Strauß

Insgesamt 68 Unternehmen und Institutionen aus sieben Bundesländern haben heuer beim Staatspreis „Familie & Beruf“ eingereicht, der gestern Abend in der Sky Stage über den Dächern Wiens vergeben wurde. „Mit dem Staatspreis wollen wir Arbeitgeber vor den Vorhang holen, die im Bereich Familienfreundlichkeit im Betrieb herausragende Leistungen erbringen und so ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gezielt unterstützen. Sie alle leisten einen wertvollen Beitrag und helfen aktiv dabei, einen Bewusstseinswandel für mehr Familienfreundlichkeit in Österreich herbeizuführen. Nur wenn wir hier gemeinsam – Wirtschaft, Politik und Gesellschaft – an einem Strang ziehen, können wir unser Ziel, Österreich zu einem noch familienfreundlicheren Land zu machen, erreichen. Mit dem Staatspreis setzen wir hier einen weiteren wichtigen Schritt“, so die Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend, Dr. Juliane Bogner-Strauß, anlässlich der gestrigen Verleihung.
 

Im Rahmen der Staatspreisverleihung wurde auch der Sonderpreis zum Thema „Bestes Familienfreundliches Employer Branding“ in Kooperation mit der Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu vergeben. Mittels Online-Voting und anschließender Fachjurysitzung wurden die drei besten Employer-Branding-Projekte bestimmt. Bei familienfreundlichem Employer Branding handelt es sich um alle strategischen Maßnahmen, die ein Unternehmen oder eine Institution ergreifen kann, um sich gegenüber potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als attraktiver, familienfreundlicher Arbeitgeber zu präsentieren.
 

Mit dem Staatspreis bzw. 2. und 3. Platz ausgezeichnet wurden:
 

In der Kategorie „Privater Wirtschaftsunternehmen bis 20 Mitarbeiter/innen“:

  1. 1. Platz: ikp Vorarlberg GmbH (Vorarlberg)
  2. 2. Platz: hrdiamonds – Personal, Management und Organisationsentwicklung GmbH (Wien)
  3. 3. Platz: Haustechnik Farthofer e.U. (Niederösterreich)

 

In der Kategorie „Private Wirtschaftsunternehmen mit 21-100 Mitarbeiter/innen“:

  1. 1. Platz: Hubmann Bau GmbH (Steiermark)
  2. 2. Platz: Müller Bau GmbH & Co KG (Vorarlberg)
  3. 3. Platz: Ferdinand Porsche FernFH (Niederösterreich)

 

In der Kategorie „Private Wirtschaftsunternehmen ab 101 Mitarbeiterinnen“:

  1. 1. Platz: Allianz Elementar Versicherungs-AG (Wien)
  2. 2. Platz: illwerke vkw (Vorarlberg)
  3. 3. Platz: FILL Gesellschaft m.b.H. (Oberösterreich)

 

In der Kategorie „Non-Profit Unternehmen und Institutionen“:

  1. 1. Platz: Geriatrische Gesundheitszentren der Stadt Graz (Steiermark)
  2. 2. Platz: Klinikum Wels-Grieskirchen GmbH (Oberösterreich)
  3. 3. Platz: Vorarlberger Kinderdorf (Vorarlberg)

 

In der Kategorie „Öffentlich-rechtliche Unternehmen und Institutionen“: 

  1. 1. Platz: Karl-Franzens-Universität Graz (Steiermark)
  2. 2. Platz: Veterinärmedizinische Universität Wien (Wien)
  3. 3. Platz: Landeskrankenhaus Feldkirch (Vorarlberg)

 

Sonderpreis zum Thema „Bestes Familienfreundliches Employer Branding“:

  1. 1. Platz: Klinikum Wels-Grieskirchen (Oberösterreich)
  2. 2. Platz: Haustechnik Farthofer e.U. (Niederösterreich)
  3. 3. Platz: BMD Systemhaus GesmbH (Oberösterreich)

    Fotos der Veranstaltung sowie Livestream finden Sie unter: www.familieundberuf.at


ÜBER DEN STAATSPREIS "FAMILIE & BERUF"

 

Das Bundeskanzleramt zeichnet mit dem Staatspreis österreichische Unternehmen und Institutionen für besonders herausragende Leistungen im Bereich familienbewusster Personalpolitik aus. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird so ermöglicht, sowohl ihre beruflichen Chancen uneingeschränkt nützen, als auch Familie und Beruf optimal vereinbaren zu können.

 

Die jeweils drei bestgereihten Sieger der jeweiligen Kategorien in den letzten Landeswettbewerben können am Staatspreis „Familie & Beruf“ teilnehmen. Aus diesen werden von einer Expertenjury die Staatspreisträgerinnen und -träger ermittelt. Betriebe, die am Staatspreis teilnehmen wollen, müssen daher zuerst am Landeswettbewerb in ihrem Bundesland teilgenommen haben.

Zentrale Beurteilungskriterien sind unter anderem die Flexibilität von Arbeitszeit und -ort, die Wiedereinstiegsquote nach der Karenz, Kinderbetreuungs- und Gleichstellungsmaßnahmen sowie Weiterbildungsmöglichkeiten.